Monday, August 24, 2009

Hawaii bis Zuhause

Am Dienstag den 11.8. um 18:00 Uhr in Kona auf Big Island gelandet,  am Flughafen das Auto abgeholt,  zum Apartment gefahren. Um 19:30 Uhr noch eine Affenhitze. Der Bungalow hat nur Ventilatore, Klimaanlage kostet nochmal 15$ pro Tag extra. Wir dachten zuerst wir könnten uns die $ sparen - keine Chance. Um 19:45 Uhr war ich wieder an der Rezeption und habe um den Schlüssel für die Klimasteuerung gebettelt.

Am nächsten Morgen die Anlage und die Küste erkundet; kein Sandstrand sondern schwarze Lavafelsen bis ins Meer. Nachmittags Schnorchelsachen ausgeliehen und zur Kealakekua Bay und zum Puuhonua o Honaunau Park zum Schnorcheln gefahren.

Am darauffolgenden Tag morgens um 8:30 Uhr wieder zur Kealakekua Bay und 2 Kajaks ausgeliehen.

Neben uns sind dutzende Spinner Delfine geschwommen. Zum Schnorcheln ans Captain Cook Denkmal gepaddelt und trotz Sonnencreme kräftig Sonnenbrand bekommen. Aua!
Abends um 18:30 Uhr zum Manta-Nachttauchgang. Zu Fuß 10 Minuten vom Apartment gelaufen (unterwegs frische Mango vom Nachbargrundstück aufgesammelt) und dann nur 5 Minuten mit dem Boot gefahren: der Manta-Platz lag genau in der Bucht von unserer Bungalowanlage. Betrug!

Das Tauch-Erlebnis hat aber entschädigt:

Am nächsten Tag (14.8.) “ausgecheckt” und über den Highway 11 nach Süden gefahren. An der Greenwell Kaffee Plantage an einer Führung teilgenommen und Kaffees gekostet.

Weiter auf dem Highway 11, vorbei am “South Point”, dem südlichsten Punkt der USA. An der Punalu Beach eine Pause gemacht und Schildkröten in der Brandung beobachtet. Weiter zum Volcano Village gefahren und unsere Zimmer im 1912 gebauten Volcano Hale bezogen. Abends zum Kalapana Beach gefahren, um zu sehen, wie die flüssige Lava des Puu Oo Vulkan ins Meer fließt. Es war mehr ein Glühen in der Ferne, da wegen giftiger Gase die Beobachtung nur aus der Distanz möglich ist und die Vulkan-Aktivität an diesem Tag gering war. Schade.

Am nächsten Morgen zum Volcano Park an den Kilauea Krater gefahren und mit Taschenlampen durch die 400m lange Thurston Lava Tube gewandert.

Mehrere kleinere inaktive Krater besucht und über erkaltete Lavaströme gewandert. Über die “Chain of Craters Road” hinunter zum Meer gefahren und den Lavafluß diesmal am Tag und von der anderen Seite betrachtet.

Anschließend weiter nach Hilo gefahren und im Souvenirshop Hawaii-Hemden und Mitbringsel erworben.
Weiter über Weilea an der “Anna Ranch” vorbei zum Keahole Flughafen bei Kona gefahren und Abends mit dem Flieger wieder nach Honolulu auf Oahu geflogen. Am nächsten Morgen (Sonntag 16.8.) mit dem Flieger nach Los Angeles. Dort unseren Ford Mustang Cabriolet beim Autoverleih abgeholt, zum Motel und anschließend nach Hollywood gefahren und bis in die Nacht über den Walk of Fame spaziert.

Am nächsten Morgen zum Beachwood Drive gefahren und die Hollywood Buchstaben angesehen/fotografiert.

Danach zu den Warner Bros. Filmstudios und mit der VIP-Tour durch das Filmgelände. Leider waren gerade Sommerferien, sodass nahezu kein Betrieb war und natürlich auch kein Star zu sehen war. Nix Brad Pitt und kein Keanu Reeves für Biene. Im Mueseum gab es dafür die Original-Requisiten aus bekannten Filmen wie Harry Potter, Batman, Matrix, usw.

Danach ganz cool mit dem offene Cabrio durch Beverly Hills und nach Santa Monica zum Strand. Von dort über den Highway 1 bis zum Sonnenuntergang an der Küste entlang. Nachts ca. 50 km vor San Francisco im Motel übernachtet.
Am nächsten Morgen zu den Twin Peaks gefahren, doch leider lagen die Gipfel im Nebel, sodass kein Blick auf San Francisco und Golden Gate Brücke möglich war. Schade. Danach das komplette Programm:

  • durch die Strassen von San Francisco gefahren
  • Cable Car
  • Fishermans Warf, Seelöwen am Pier 39
  • Alcatraz (zumindest aus der Ferne gesehen)
  • Golden Gate Brücke
  • Chinatown

In Chinatown prompt auf ein Filmset gestoßen, wo eine Szene für eine TV-Serie gedreht wurde. Da bezahlen wir in LA 180 USD für die Warner Bros. VIP-Tour und sehen nix, und in San Francisco sehen wir alles live auf der Strasse. Abends noch kurz nach Gilroy zum Shoppen im Outlet Center gehalten. Nachts um 3:00 Uhr wieder in LA angekommen.

Am nächsten Morgen die Rucksäcke für die Heimreise gepackt, nochmal kurzer Abstecher zum Pier in Santa Monica und dann zum Flughafen. Schweren Herzens vom Cabrio getrennt und mit dem Flieger um 16:30 Uhr (am Flughafen LA nochmal eine Filmset am Gate 22, wir hatten Gate 23) via London nach Frankfurt. Am Donnerstag den 20.8. um 17:15 Uhr mit leichter Verspätung in Frankfurt gelandet, wo unser Taxi bereits wartete.

Zuhause herzliche Begrüßung durch liebe Eicher und nette Nachbarn im “Home Sweet Home” (das uns doch erst noch etwas fremd war nach sooooo langer Zeit…).

Das war’s; leider!

55 Tage, 8000 km mit dem Auto, 46000 km mit dem Flieger, Millionen Moskito-Stiche, unendlich viele Erinnerungen.

Aber: Hasta la vista, Baby. We’ll be back!

Posted by Urlaubär 2009 in 02:10:59 | Permalink | No Comments »

Tuesday, August 11, 2009

Aloha von Hawaii

Hallo oder Aloha, wie der Hawaiianer so sagt.
Am Donnerstag den 6.8. sind wir morgens um 11:00 in Auckland abgehoben und am Mittwoch den 5.8. um 21:45 in Honolulu gelandet. Hier gehen die Uhren halt etwas anders als anderswo.
Mit dem Taxi ging es dann zum Hotel nach Waikiki. Natuerlich sind wir im dunkeln noch zum Strand und an der Promenade spaziert. Selbst in der Nacht sind noch Surfer im Wasser, mit fluoreszierenden Brillen! Fuer die perfekte Welle ist es halt nie zu spaet. Am naechsten Morgen erst mal ausgeschlafen und den Tag am Strand verbracht. Am naechsten Tag ging es mit dem Bus zur Hanauma Bay. Die Bucht ist ein gefluteter Vulkankrater und steht unter Naturschutz. Dort kann man sehr gut schnorcheln und, natuerlich, am Strand relaxen. Das haben wir und 2000 andere Touris dann auch gemacht.

Abends ging es dann mit der Stretch-Limo zum Flughafen und mit dem Flieger zur Insel Maui.

Dort vom Flughafen mit dem Mietwagen zu unserer Unterkunft, eine Ferienwohnung in einer kleinen Anlage am Strand von Kihei in Sued Maui. Sehr nett. Vor allem, dass die Kinder ein separates Schlafzimmer haben! Am ersten Tag in Maui sind wir die “Road to Hana” an der Kueste im Norden Mauis entlang gefahren. Nach 3 1/2 Wochen Linksverkehr endlich wieder rechts fahren; ein Segen!
An der Kurvenreichen Strecke haben wir mehrer Wasserfaelle, Regenwaelder, Moskitos und einsame Straende besucht.

Am naechsten Morgen ging es um 3:15 Uhr morgens auf den 3055m hohen Haleakala zum Sonnenaufgang. Man faehrt mit dem Auto in 2 Stunden vom Strand bis auf den Gipfel. Das bekommt der Koerper auch zu spueren. Bei jeder kleineren Anstrengung rast das Herz. Um 5:55 Uhr ging dann die Sonne auf.

Anschliessend waren wir am “Ulua Beach” zum schnorcheln und Surfen.

Heute Morgen haben wir eine Tauchtour mit dem Schiff zur kleinen Insel Molokini unternommen.
Nachmittags waren wir am “Big Beach”.

Morgen geht es weiter zur “Big Island”, der grossen Insel von Hawaii.
Bis bald und Mahalo.

Posted by Urlaubär 2009 in 09:37:01 | Permalink | Comments (1) »

Wednesday, August 5, 2009

Great Barrier Reef

Am Samstag (1.8.) sind wir morgens 1 Stunde an der Kuestenstrasse nach Port Douglas gefahren. Rechts direkt das Meer, nur noch ein paar Meter Strand dazwischen. Nett.
In Port Douglas sind wir mit dem Catamaran “Aristocat” fuer eine Tagestour inkl. 3 Tauchgaengen zum Argincourt Reef. Bei rauer See ging es mit einem Affenzahn uebers Meer. Entsprechend war die Stimmung an Bord. Einige Passagiere haben sich mit ihren Tueten am Heck getroffen, andere haben die Fische direkt gefuettert. Nach 1,5 Stunden waren wir dann endlich am Riff, dort war das Meer zum Glueck bedeutend ruhiger. Die Tauchbedingungen waren aber trotzdem nicht optimal. Ausserdem hat Annas Alter (ihre Jahre seit der Geburt, nicht ihr Vater) beim Tauchen in Queensland doch Probleme bereitet. Unter 12 Jahren geht normalerweise nichts. Sie durfte nur in Begleitung eines Tauchlehrers/Guide tauchen. Aber immerhin durfte sie unter Wasser. Nach 4,5 Stunden am Riff ging es dann wieder zurueck, wieder mit Fischfuetterung. Sogar dem Kapitaen war uebel. Wieder an Land hat es dann lange gedauert, bis sich der Gleichgewichtssinn wieder an festen Boden gewoehnt hat.

Am Sonntag sind wir zur Erholung fuer einen Tag nach Kuranda in die Atherton Tablelands im Landesinneren. Statt statt der erwarteten Aboriginal-Kunst und Kultut hat uns dort ein Souvenirladen neben dem anderen erwartet. Sehr enttaeuschend. Dafuer war der Campingplatz sehr schoen, direkt im Regenwald gelegen.
Nachmittags sind wir wieder an die Kueste nach Trinity Beach gefahren. Die Kidds haben am Strand gespielt und Mama und Papa haben im Bus Mittagsschlaefchen gehalten.

Am naechsten Morgen ging es dann von Cairns aus mit einem anderen Boot zum Great Barrier Reef. Diesmal mit einer Uebernachtung auf einem grossen “Liveaboard” Boot am Norman Riff. Die Hinfahrt war aehnlich uebel wie zwei Tage zuvor, draussen am Riff und an Bord des grossen Schiffs war es dann aber endlich ruhig und die Tauchgaenge viel enspannter. Der Himmel war leider fast durchgaengig bewoelkt, entsprechend waren die Farben der Korallen und Fische nicht ganz so praechtig. Schade.
Sabine, Mark und ich haben Claudia aus Berlin und ihren Studenten-Austausch Justin aus Texas kennengelernt und viele Tauchgaenge zusammen mit ihnen absolviert.

Anna ist meistens mit ihrer Tauchlehrerin und neuen Freundin Nobby unterwegs gewesen.

Die Kinder und wir hatten getrennte Kabinen, aber leider war die Nacht alles andere als ruhig. Der Kahn musste zum tanken zurueck nach Cairns fahren und ist die ganze Nacht hin und wieder zurueck getuckert. Das kommt nur alle 3 Monate vor, aber ausgerechnet uns hat es erwischt. Na prima.
Trotzdem war diese Tauch-Tour fuer uns alle ein riesiges Erlebnis und nach den vielen Tagen des Reisens doch sehr entspannend.

Gestern Abend (Dienstag, 4.8.) waren wir dann wieder zurueck in Cairns und haben unsere lezten Aussie-Dollars gegen weitere Souveniers eingetauscht.

Heute Morgen mussten wir schweren Herzens unseren Camper-Van ausrauemen und an einer Vertragswerkstatt noerdlich von Cairns abgeben. Unser lieb-gewonnener Gefahrte fuer viele Tage und Naechte wird uns sehr fehlen.
Snief.
Mittags ging unser Flug nach Auckland in New Zealand. Das war es dann mit Australien. Zumindest fuer die naechste Zeit. Zum Abschied gab es noch einen Flug ueber das Great Barrier Reef bei strahlendem Sonnenschein. Wir hatten immer Wolken. Wie gemein!

In Auckland verbringen wir notgedrungen die Nacht. Hier ist es auch wieder empfindlich kuehl. Nix wie weg hier!
Morgen geht es mit dem ersten Flieger weiter nach Honolulu.

Posted by Urlaubär 2009 in 15:09:24 | Permalink | No Comments »

Friday, July 31, 2009

Whitsunday Islands bis Cairns

Am Montag den 27.7. sind wir um 8:30 an Bord der ICEBERG (15,2m Segelschiff) gegangen.
Wir (11 Passagiere) waren die “Gang”, Chris und Cam die Crew.

Das Wetter war super, etwas wenig Wind zum Segeln, dafuer ruhige See. Am ersten Tag ging es zur groesten der Whitsunday Islands, naehmlich zur Insel Whitsunday Island. Dort ist der Whitehaven Beach mit seinem weissen Sand, der angeblich weisser als ein Brautkleid ist. Wir hatten zwar kein Brautkleid zur Kontrolle dabei, aber der Strand war traumhaft.

Hinterher hatten wir noch einen Stopp zum Schnorcheln und haben uns fuer die Nacht dann eine ruhige Bucht ausgesucht. Am naechsten Tag hatten wir noch 2 weitere Schnorchelausfluege, dann ging es schon wieder zurueck nach Airlie Beach. Abends sind wir dann weiter in Richtung Cairns und haben in Townsville uebernachtet. Den naechsten Tag haben wir in Townsville verbracht (IMAX Kino, Museum/Aquarium, Internet) und abends sind wir nochmal 80km zurueck nach Ayr/Alva Beach gefahren, um am naechsten Tag am Yongala Schiffswrack zu tauchen. Leider konnten wir den Tauchgang wegen unruhiger See nicht durchfuehren. Schade. Nachmittags sind wir dann zu den Wallaman Falls und abends weiter nach Cairns.

Nachdem uns beinahe wiedermal das Benzin ausgegangen waehre, sind wir erst am fruehen Morgen in Cairns angekommen. Um 1:30 Uhr lagen wir erst im Bett/Camper. Heute haben wir fuer ein halbes Vermoegen Tauchtouren zum Great Barrier Reef gebucht. Morgen frueh geht’s fuer einen Tagesausflug los, am Sonntag haben wir einen Tag zum Ausruhen, am Montag geht’s fuer zwei weitere Tage ans Riff tauchen (eine Nacht auf See). Wir sind sehr gespannt.
Unsere Zeit in Australien geht dann auch langsam zu Ende, aber Hawaii wartet ja noch auf uns.
Langsam freuen wir sich einige von uns auch wieder auf Zuhause (ich darf hier keine Namen nennen).
;-)
Bis die Tage.

Posted by Urlaubär 2009 in 13:43:42 | Permalink | Comments (1) »

Sunday, July 26, 2009

Fraser Island

Auf der Fahrt nach Hervey Bay (Faehrhafen vor Fraser Island) ist uns Nachts das Benzin ausgegangen da alle Tankstellen bereits geschlossen hatten. Also haben wir in Tiaro am Highway vor der Tankstelle “Tiaro Roadhouse” im Camper geschlafen und auf die Oeffnung am Morgen gewartet. Prima.
In Hervey Bay haben wir auf dem Pialba Caravan Park direkt am Strand Quartier bezogen und erstmal gut gefruehstueckt (Das Foto stammt allerdings von unserem letzten Fruehstueck in Brisbane).

Dann haben wir unseren Tripp nach Fraser Island und eine Whale Watching Tour geplant.
Am naechsten Tag (Mittwoch 22.7.) Sind wir dann mit einem Katamaran einen halben Tag auf Whale Watching Tour gefahren. Wir hatten Glueck und haben, obwohl die Saiason gerade erst begonnen hat, 2 junge Buckelwale gesehen.

Abends haben wir unseren 4WD (4-Wheel-Drive = Allrad Fahrzeug) abgeholt und ihn fuer 2 Tage Zelten auf Fraser Island beladen. Am naechsten Tag sind wir dann frueh morgens mit der Faehre uebergesetzt.
Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt, 125 km lang und 25 km breit. Der Oststrand, 75 Mile Beach, ist ein “Highway” am Strand. Dort kann man mit dem Auto bis zu 80 km/h fahren. Im inneren der Insel sind nur 35 km/h erlaubt. Allerdings ist Schrittgeschwindigkeit angesagt da die Sandwege eine echte Herausforderung sind. Auf Fraser Island haben wir Familie Brosow beim Winterurlaub wiedergetroffen.

Die Suesswasser-Seen auf Fraser Island sind kristallklar und laden zum Schwimmen ein, im Meer ist schwimmen nicht angeraten, dort warten die Haie.

Wir haben dann abends unser Zelt direkt am Strand aufgeschlagen und beim einschlafen den grandiosen Sternenhimmel bewundert (Opa Karl-Heinz wuerde neidisch werden).

Am naechsten Morgen hat uns der Wind aus dem Zelt getrieben, da es nicht besonders stabil war.
Dafuer haben wir in Einsamkeit am riesigen Strand den Sonnenaufgang genossen. Toll!

Dann haben wir am Indian Head die Flut abgewartet (bei Flut ist der Strand nicht passierbar) und haben uns auf den Rueckweg gemacht. Am Maheno Schiffswrack vorbei

und mit der letzten Faehre zurueck aufs Festland.
Nicht nur der 4WD war sandig und schmutzig.

Die Nacht haben wir noch in Hervey Bay verbracht (im komfortablen Bett im Backpacker Hostel) und sind am naechsten Morgen (Samstag 25.7.) sind wir in Richtung Whitesunday Islands aufgebrochen.
Ein kurzer Stopp in Town of 1770 und Agnes Beach, ansonsten nur gefahren (ca. 800 km). Abends haben wir die ersten frei lebenden Kaenguruhs gesehen, die vielen anderen vorher waren leider schon ueberfahren. Traurig, aber so ist es leider hier. Nachts haben wir vor der Touristen-Info in Mackay angehalten und ein paar Stunden geschlafen, heute morgen dann die restlichen 120 km zurueckgelegt.
Morgen starten wir eine zweitaegige Segelturn um die Whitesunday Islands.
Jetzt geht es wieder zum Campingplatz und wir packen unsere Badesachen fuer diese Tour.
Bis bald, eure Urlauber.

Posted by Urlaubär 2009 in 11:36:12 | Permalink | Comments (1) »

Monday, July 20, 2009

An der Kueste von New South Wales nach Brisbane

Uns geht’s gut. Leider ist das Bloggen sehr zeitaufwaendig (heute hat sich die Webseite zum zweiten mal aufgehangen und der gesamte Text von 1,5 Stunden war verloren) und durch die Fotos haben wir unser Limit bereits ausgeschoepft. Wir werden uns daher nicht mehr so intensiv hier melden.

Wir sind nach dem Abschieds-Fruehstueck von Brosows (Kater Ginger wird uns wohl nicht vermissen ;-) )

nach Anna Bay (bei Nelson Bay) gefahren,

(Anna an der Anna Bay)
und haben dort am Tomaree Head den Sonnenaufgang betrachtet

sind weiter zum Koala Hospital in Port Macquarie


(Hi Lea, hier die Koala-Geburtstagsbilder. Leider zu spaet :-( )

und waren im Dorrigo National Park Ueber Coffs Harbour sind wir nach Byron Bay (oestlichster Punkt Australiens) gefahren. Dort einen schoenen (sonnigen und warmen!) Tag verbracht und sind weiter zum Lamington National Park in den Regenwald

Heute sind wir wieder an der Kueste in Brisbane und fahren heute Nacht in Richtung Fraser Island.
Bis die Tage!

Posted by Urlaubär 2009 in 07:05:49 | Permalink | Comments (1) »

Tuesday, July 14, 2009

Woy Woy & Ausfluege - Reptile Park und Blue Mountains

Gestern (12.7.) waren wir mit unserm Bus und den Brosow Kids im Sydney Reptile Park, nur 15 Minuten von Simone und Torsten entfernt. Dort gab es hautnahen Kontakt mit der einheimischen Fauna.

Hinterher waren wir noch klassich bei “Fish and Chips” am Wharf (Hafen). Dort gab es weiteren, diesmal ungebetenen Fauna-Kontakt.

Anschliessend sind Sabine und ich zum ALDI um den Camper-Kuehlschrank mit dem wichtigsten zu bestuecken. Nein, kein Dosenbier oder anderen Alkohol. Das gibt es nicht bei ALDI und Co. sondern nur im Bottleshop. Wir waren so lange weg, dass Simone und Torsten schon dachten, wir sind ohne Kids  weitergefahren. Abends gab es grosses Dinner mit Barbecue Fisch und Chevapchichi. Lecker. Torstens Grill hat ungefaehr die Abmasse eines Kleinwagens.

Sabine und ich schlafen im Bus, unsere Kids bei den Brosow Kindern. Klappt scheinbar ganz gut. Nur mit dem jungen Kater “Ginger” von Brosows gibt’s Probleme im Revier. Er betrachtet uns als Eindringlinge und ist mir gestern Abend von hinten in den Nacken gesprungen, als ich Simones PC benutzt habe. Wir beide haben eine harte Zeit. Er faucht und ich verteidige mich mit dem Kissen.

Heute morgen sind wir zu den Blue Mountains, ca. 1h westlich von Sydney. Unterwegs haben wir auf einer Raststaette gehalten und das Fruehstueck im Camper zubereitet und gegessen. Sozusagen als Generalprobe. Ruehrei, Toast (in der Pfanne getoastet), Marmelade, Joghurt, Obst, Kaffee, Kakao und O-Saft. Das ganze Programm. Teilweise haben wir zu zweit, dann abwechselnd hinterm Herd gestanden.
War eng aber lustig. Kurz vor Mittag in den Blue Mountains angekommen. Das Wetter war prima aber bei ca. 10 Grad haben wir doch kalte Ohren bekommen. Tolle Landschaft! Um 22:00 Uhr waren wir wieder in Umina Beach bei Brosows (direkt neben Woy Woy. Ich sag trotzdem meistens Woy Woy aber Torsten bestand auf diese Richtigstellung).


Morgen frueh brechen wir hier unsere Zelte ab und machen uns auf in waermere Gefilde Richtung Norden.
Dranbleiben…

Posted by Urlaubär 2009 in 17:02:17 | Permalink | Comments (2)

Sunday, July 12, 2009

Yangshuo - Hong Kong - Sydney - Woy Woy

Yangshuo war sehr heiss, aber atemberaubend von der Landschaft mit ihren vielen Kaklfelsen. Am ersten Tag haben wir uns im Hostel Fahrraeder gemietet und sind damit zum Moon Hill gefahren.


Anschliessend ging’s zur Water Cave. Eine grosse Hoehle mit Stalaktiten und -miten. Ausserdem gab es einen Wasserfall in dem man duschen konnte, einen Matschpool in dem man baden konnte und Hotpools in denen wir uns wieder erwaermt haben. Der Weg durch die Hoehle ist 3km lang (nur damit ihr eine Vorstellung von der Groesse der Hoehle bekommt).

Unser naechster Tag war ein Erholungstag mit etwas rumgammeln, Waesche waschen, Postkarten kaufen usw. Ausserdem hatten wir eine Kalligraphiestunde bei Mr. Wei, dem Hostelbesitzer. Das ist schwieriger, als es aussieht!!

Tag 3 in Yangshuo war wieder auschecken angesagt. In der Regel ist das 12:00 Uhr. Also wieder alles einpacken und gut verstauen. Das Gepaeck konnten wir zum Glueck abstellen, denn unser Flug von Guilin (ca. 70 km von Yangshuo entfernt) nach Shenzen ging erst um 22:50 Uhr. Mit dem Bus sind wir dann noch nach Xing Ping (ca. 45 Min.) gefahren und hatten eine Bootstour auf dem Li-Fluss mit einem Bambusboot (eigentlich Kanalrohr). Die Aussicht war wundervoll!!!

Abends haben wir nochmal im Hostel gegesseen und geduscht. Anna hat das Duschgel ins kombinierte Dusch-Klo fallen lassen und wegen Verstopfungsgefahr mussten wir das Ding wieder aus dem Abfluss herausangeln. Lecker!

Leider hatte unser Flugzeug Verspaetung (1h) und Nachts von Shenzen (China) nach Hong Kong zu kommen war doch etwas schwieriger als gedacht und hat sich in die Laenge gezogen. Ausserdem gabs wieder viele Schweinegrippezettel auszufuellen usw. Gegen 4:00 Uhr (morgens natuerlich) waren wir endlich in unserem Hostel in Hong Kong. Hong Kong war noch heisser als Yangshuo! Zwichen 12:00 und 16:00 Uhr konnte man die heisse Luft kaum atmen. Ausserdem gehts immer bergauf und bergab, bei der Hitze sehr beschwerlich.
Highlight: Victoria Peak - ein Berg auf dem man mit einer Peak-Tram rauffaehrt und einen spektakulaeren Blick ueber Hong Kong hat (und es geht ein bisschen Wind, wunderbar). Dort haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und natuerlich die Skyline von Hong Kong bei Nacht!

Zum Glueck haben wir in dem schaebigen, kleinen Hostel (dafuer aber zentrale Lage) nur 2 Naechte verbracht. Die Kinder hatten eine Kakalake im Zimmer und an Schlaf war erst wieder zu denken, als Anna zu mir ins Bett gekrochen kam. Tag Nr. 2 begann wieder mit auschecken, abends um 21:10 Uhr ging der Flug weiter nach Sydney. Vorher sind wir aber noch mit der Faehre nach Kowloon (Stadtteil von Hong Kong) gefahren und haben uns den Vogelmarkt und den Goldfischmarkt angeschaut.

Zum Glueck konnten wir im Hostel nochmal duschen bevor wir zum Flughafen sind. In Hong Kong waren es zwar angeblich nur 33 Grad, aber gefuehlte 99, kurz vor dem Ueberkochen. Es geht kein Lueftchen und die Stadt mit ihren extrem hohen Hochhaeusern heizt sich ganz schoen auf. Abends ging’s dann mit dem Bus zum Flughafen. Flugzeit nach Sydney ca. 8h, wenig Schlaf. In Sydney haben wir unser tolles Miniwohnmobil reisefertig gemacht. Nach einigen Fahruebungen gings nach Sydney City zum Hafen, beruehmte Oper und Umgebung.


Gegen Abend haben wir dann Woy Woy (ca. 1h von Sydney entfernt) totmuede erreicht. Die Kinder haben bei den Kindern von Brosows geschlafen und wir in unserem Camper. Klein, aber gut geschlafen haben wir. Heute hat Torsten uns hier ein wenig die Gegend gezeigt. Wir frieren etwas, denn die 19 Grad hier kommen uns jetzt natuerlich sehr kalt vor.

Größere Kartenansicht von Woy Woy


Das war wieder ganz schoen viel erlebt, aber es geht ja noch weiter…

Posted by Urlaubär 2009 in 15:14:52 | Permalink | Comments (2)

Sunday, July 5, 2009

Xi’an und Yangshuo

Am Morgen vor dem Fruehstueck sind Sabine, Mark und ich auf die Stadtmauer von Xi’an. Anna wollte lieber im Hostel bleiben. Die Mauer ist sehr hoch und oben kann man sich Fahrraeder leihen. So kann man bequem um die Innenstadt herumfahren und sich alles von oben ansehen.

Dann ab durch die Stadt zum Glocken- und zum Trommelturm. Eigentlich wollten wir noch zur Moschee die, versteckt, in einer Seitenasse lag. Ueberall Marktstaende, denen man nicht wiederstehen kann.

Auf dem Weg zur Moschee haben wir 3 Magnetarmbaender, 1 (gefaelschtes) Diesel T-Shirt, 1 Uhr, 1 Schal, 2 Schockladen Anhaenger und 4 Zauberringe gekauft.
Als wir dann endlich an der Moschee waren, sollte der Eintritt 25 RMB (2,5 Euro) fuer jeden kosten und da wir sowieso nur noch 45min Zeit hatten bis das Taxi kommt, sind wir dan wieder zurueck und grade so puenktlich gekommen. 1h Fahrt bis zum Flughafen, dann ging es eigentlich relativ schnell. Nach 1 1/2h Flug sind wir dann, das Klima war wie im tropischen Regenwald und es war sehr feucht und es hatt geregnet, mit unsrem Abholservice durch die SEHR gruene Landschaft gefahren, im Hintergrund die Berge.

Unser neues Hostel ist zwar einfach aber gut, ausser den Stechmuecken!
Der Besitzer bietet Unterricht in Taichi, Kalligraphie und Mahjong. Wir haben auch schon ein paar nette Gaeste kennengelernt.   

Posted by Urlaubär 2009 in 17:23:36 | Permalink | Comments (3)

Saturday, July 4, 2009

Datong und Xi’an

Der Bahnhof in Peking hat schon die Dimension eines kleinen Flughafens. Die Nacht im Zug war kurz aber besser als erwartet.
Datong ist eine einzige Baustelle und Englisch spricht hier so gut wie niemand. Auch nicht im Hotel. Wir haben im staatlichen CITS Reisebuero unsere Zugtickets fuer die naechste Station Xi’an abgeholt und von dort einen Tagesausflug zum haengenden Kloster Xuankong Si und den Yungang Grotten unternommen.

Auf der Busfahrt hat sich die kurze Nacht bei den juengeren Ausflugsgaesten doch bemerkmar gemacht.

Nach einem weiteren Tag im staubigen Datong ging es wieder mit dem Nachtzug weiter nach Xi’an, diesmal 17 Stunden Fahrt. Die ging aber trotz einstuendigem Halt im Tunnel und randalierenden Fahrgaesten (um Mitternacht hat ein zugestiegener Fahrgast unser Abteil fuer seines gehalten und kurzerhand unser Tuerschloss aus der Wand gerissen) sehr zuegig von statten. Zumindest nach chinesichen Massstaeben.

Xi’an ist sehr schoen. Wir sind direkt nach dem Fruehstueck im Hostel zur verbotenen Stadt.
Sehr beeindruckend.

Hinterher haben wir uns die Lichter- und Fontaenenshow an der grossen Wildganspagode angesehen.

Danach sind wir mit dem Taxi (Fahrer hat nicht ein Wort Englisch gekonnt) wieder zurueck und noch durch einen richtigen Supermarkt (westliche Art), wo uns die Frischeabteilung besonders imponiert hat.

Nachts sind Sabine und ich noch auf der Suche nach lokalen Spezialitaeten durch die Strassen von Xi’an gezogen. Die Kids hatten keine Lust mehr und wollten lieber im Hostel bleiben und ins Internet.
Das war es fuer heute, bis die Tage.

Posted by Urlaubär 2009 in 23:42:20 | Permalink | Comments (1) »